
Zwei große russische Ölraffinerien wurden am frühen Morgen des 2. August 2025 von Drohnen angegriffen, was schwere Brände und erhebliche Schäden an der industriellen Infrastruktur verursachte. Die Angriffe ereigneten sich in den Städten Rjasan und Nowokujbyschewsk in der Region Samara – berichtete der Telegram-Kanal Astra.
In Rjasan berichteten Anwohner von einer großen Explosion nach dem Einschlag der Drohne, gefolgt von einer riesigen Feuerkugel, die den Nachthimmel erhellte. Die Ölraffinerie von Rjasan ist eine der größten in Russland und macht etwa 5 % der gesamten Raffineriekapazität des Landes aus. Im Jahr 2024 verarbeitete sie rund 13,1 Millionen Tonnen Öl, was etwa 262.000 Barrel pro Tag entspricht.
Der Industriekomplex in Rjasan besteht aus vier Hauptverarbeitungseinheiten sowie Anlagen zur Hydrobehandlung, zum Cracken und zur katalytischen Reformierung. Die Raffinerie produziert auch zahlreiche Derivate, darunter Bitumen, LPG, Schwefelsäure und fortschrittliche petrochemische Produkte.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Nowokujbyschewsk, wo ein weiterer Drohnenangriff ein großes Feuer auslöste, das aus der Ferne sichtbar war. Gouverneur Wjatscheslaw Fjodorzew bestätigte den Angriff in den sozialen Medien: „UAVs haben eines der Industrieobjekte in Nowokujbyschewsk angegriffen.“
Die lokale Raffinerie ist von strategischer Bedeutung für den russischen militärisch-industriellen Komplex, da sie Kraftstoff für verschiedene Plattformen liefert, darunter Su-27-Kampfflugzeuge, MiG-29 sowie Tu-22M- und Tu-160-Bomber.

Die Anlage verarbeitet jährlich mehr als 1 Million Tonnen Rohstoffe und produziert 30–50 verschiedene Produkte wie LPG, Benzol, Aceton, Olefine und MTBE.
Darüber hinaus ist diese Raffinerie der einzige Hersteller von synthetischem Ethanol und para-tert-Butylphenol (PTBF) in Russland – strategisch wichtige Substanzen für die russische Industrie und die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Im Jahr 2016 erreichte die Anlage eine Kapazität von 1,1 Millionen Tonnen veredelter Produkte.
Die Herkunft der Drohnen und das gesamte Ausmaß der Schäden wurden von den russischen Behörden noch nicht offiziell bestätigt. Die Angriffe zeigen jedoch die wachsende Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen gegenüber unbemannten Angriffen.
Quelle und Bilder: Telegram @milinfolive | @exilenova_plus | militarnyi. Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion überprüft.
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